Der Aufbau des Buches
Homo Dividuum betrachtet den Menschen aus vier miteinander verbundenen Perspektiven: als Teil einer globalen Weltordnung (Teil 1 "HoloH"), als Gestalter seiner persönlichen Wirklichkeit (Teil 2 "SoloS"), als Mitspieler gesellschaftlicher Dynamiken (Teil 3 "HoloS") und als Teil einer technologisch verbundenen Menschheit (Teil 4 "HoMoH"). Die vier Buchteile HoloH, SoloS, HoloS und HoMoH bilden deshalb keine voneinander getrennten Themenfelder. Gemeinsam beschreiben sie die Architektur der sozio-technologischen Welt des Informationszeitalters.
HoloH beschreibt die globalen Strukturen, Infrastrukturen und Ordnungsmechanismen, in die der Mensch eingebunden ist. Infosphäre, technologische Infrastruktur, globale Märkte, Governance und Kultur bilden eine unsichtbare Weltmaschine, die von Menschen geschaffen wurde und zugleich auf sie zurückwirkt.
SoloS richtet den Blick auf die persönliche Wirklichkeit des Menschen. Wahrnehmung, Sprache, Psyche, Selbstbild und technologische Erweiterung (Extended Human) bestimmen, wie das Dividuum sich selbst und seine Welt konstruiert.
HoloS beschreibt das Wechselspiel zwischen der globalen Ordnung von HoloH und den persönlichen Wirklichkeiten von SoloS. Meme, Medien, technische Schnittstellen (Gatekeeper) und soziale Rückkopplungen (Floop) übertragen, verändern und verstärken Wahrnehmungen zwischen Menschen.
HoMoH wechselt auf die Ebene der Menschheit. Der Mensch erscheint als technologischer Weltenbauer, als biologisch-elektronisches Wesen und als Teil eines entstehenden Menschheitsorganismus. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob die Menschheit ihre wachsende Wirkmächtigkeit auch psychisch und kulturell tragen kann.
Zusammenfassend lässt sich sagen: HoloH beschreibt die Welt um uns, SoloS, die Welt in uns und HoloS, die Welt zwischen uns, während HoMoH, die Menschheit als Ganzes betrachtet. In der geplanten Buchreihe werden die vier Teile des Buches mit je einem eigenen Band ausführlicher beschrieben.