Die Menschheit als Horizont.
Im Weltspiel verbinden sich Milliarden lokaler Spielzüge zu einer gemeinsamen Menschheitsgeschichte. Kein einzelner Mensch entwirft das Ganze, und doch wirkt jeder an ihm mit. HoMoH bezeichnet die Menschheit als eine entstehende Gesamtfigur, die ihre Welt technologisch verändert und sich dabei ihrer eigenen Wirkmächtigkeit bewusst werden kann.
HoMoH richtet den Blick von den einzelnen Handlungen auf ihre langfristige Gesamtwirkung und damit auf die Menschheit als Ganzes. Hier erscheint das Dividuum nicht mehr als einzelner Mensch und auch nicht mehr als Teil einer Gesellschaft, sondern als Moment einer globalen Menschheitsgeschichte. Jeder Mensch ist einer von Milliarden heute lebenden Menschen, und zugleich Teil einer langen Kette aller Menschen, die jemals gelebt haben.
HoMoH ist der Horizont, in dem die Frage nach dem einzelnen Menschen zur Frage nach der Zukunft der Menschheit wird. HoMoH erzählt von einer möglichen Bewusstwerdung des Menschen und der Menschheit als schöpferischer Teil sozio-technischer Systeme.